Der Axtmörder
Ein 18-Jähriger aus Gelsenkirchen erschlägt seine schlafende Mutter mit einer Axt. Dann taucht er in seiner ehemaligen Schule auf. Obwohl es draußen brüllend heiß ist, trägt er einen langen schwarzen Mantel. Darunter ist ein Dolch versteckt. In einer Tasche hat er die Axt. Und in seinem Kopf ist nur ein Gedanke: „Ich muss die Kinder erlösen.“ Doch dann passiert etwas, das den 18-Jährigen völlig aus dem Konzept bringt. Er bricht den geplanten Amoklauf in letzter Sekunde ab. Im Prozess kommt es mit der Richterin später zu diesem Wortwechsel: „Was sind Ihre Interessen?“ „Musik. Ich war ja auch selbst Musiker. Und Kunst. Vieles ist Kunst.“ „Auch töten?“ „Ja. Das ist auch eine Art von Kunst. Wenn man jemanden umbringt, kann das ästhetisch wirken.“