Tod im Kita-Bett
Der kleine Riad wurde nur zwei Jahre alt. Ende August 2021 ist der Junge aus Gelsenkirchen qualvoll erstickt – im Bett einer Mini-Kita. Später folgen drei Prozesse. War es ein Unfall? Oder hätten die Tagesmütter besser aufpassen müssen? Es geht um Verantwortung, Empathie und um die Frage, wie mit quengelnden Kindern umgegangen werden muss. Auch für die Richter sind die Verfahren nicht leicht. Sie wählen einfühlsame Worte, wenn sie sich an die trauernden Eltern wenden. Am Ende müssen sie ein Urteil sprechen – und dabei zwischen
moralischer und strafrechtlicher Schuld unterscheiden.